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Die "spezielle Schule" im Gebiet Kirovograt
 
 
Unterstützung von Jugendlichen,
die in einer "speziellen Schule" einsitzen.
De facto ist diese "Schule" ein Gefängnis,
wo die 11 bis 15-Jährigen zwar unterrichtet
werden, aber eben auch hart arbeiten
müssen und eingesperrt sind.
Der Direktor freut sich über unseren Besuch,
aber auch über unsere Unterstützung

 

 

 

Die Jugendlichen, meist Straßenkinder, wurden von der Polizei aufgegriffen und werden oft wegen Kleinigkeiten, beispielsweise Diebstahl eines Huhnes, für rund drei Jahre in diese "spezielle Schule" eingesperrt. Von der Gesellschaft vergessen muß die "Schule" selber sehen, wie sie durchkommt. Denn von staatlicher Seite gibt es keinerlei Unterstützung. Deshalb versorgen wir sie regelmäßig mit Kleidern und Lebensmittel.

Als wir an einem Wintertag das erste Mal in diese "Schule" kamen, war es bitterkalt in den Räumen. Uns wurde gesagt, dass die Heizung abgehängt wurde, da sie kaputt sei. Geld für den Kauf einer Neuen habe man nicht. Nach Deutschland zurückgekehrt, starteten wir sogleich einen Spendenaufruf und innerhalb kürzester Zeit kam Geld für eine neue Heizung und für Wolldecken zusammen.                                                                   

Und wie geht's danach weiter?

Wenn die Jugendlichen aus der "speziellen Schule" entlassen werden, müssen sie nach Auskunft des Direktors wieder auf der Straße leben. Um dem entgegen zu wirken hat sich das "Vaterhaus" entschlossen, Kontakt zu den Entlassenen aufzunehmen, um denen, die wollen, eine Wohnmöglichkeit in eines ihrer Häuser anzubieten.

Rechtes Foto: Kiew-Mitarbeiter Hans-Peter Fischer verteilt mitgebrachte Geschenke an die Jugendlichen.

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