Startseite Impressum   


Sie sind hier » Kiew-Hilfe // Medizinische Hilfe

Druck-Ansicht
  Home
  Aktuelles
  Laden
  Seelsorge
  Kiew-Hilfe
  Infomaterial
  Kontakt
Medizinische Hilfe


„Mancher würde ohne eure Hilfe heute nicht mehr leben!“

 

Stell dir vor, du bist krank und es gibt keine Medikamente...

Für uns hier im Westen eigentlich unvorstellbar. Doch was für uns selbstverständlich ist, ist für die meisten Menschen in der Ukraine die absolute Ausnahme. Denn Medikamente gibt es so gut wie keine und wo es welche zu kaufen gibt, sind sie schlicht unerschwinglich. Die Folge: viele Menschen sind chronisch krank und haben dauernd Schmerzen, viele sterben frühzeitig aufgrund mangelnder medizinischer Versorgung.

Dies bestätigt uns Professor Michal Sinkowskij von der Kiewer Amossov-Herzklinik seit Jahren immer wieder. Ohne die medizinischen Hilfslieferungen hätte er beispielsweise seine Abteilung für herzkranke Kinder schon längst schließen müssen und viele Menschen würden heute nicht mehr leben.

Seit Beginn unserer Kiew-Hilfe versorgen wir die Amossov- Herzklinik (und das Gebietsklinikum) mit medizinischen Geräten und Medikamenten.

 

Professor Sinkowskij, zu dem wir seit vielen Jahren engen Kontakt haben und den wir schon mehrmals zur Hospitation nach Deutschland einladen konnten, wurde vom ukrainischen Gesundheitsministerium als verantwortliche Person für den Erfahrungsaustausch und die Weiterbildung ukrainischer Ärzte im Ausland eingesetzt.

 

Ständig werden Medikamente aller Art dringend benötigt, wie

Antibiotika, Schmerzmittel, Herz- und Kreislaufmittel (Verfalldatum darf nicht überschritten sein!),

Verbandsmaterial, Babynahrung, Vitaminpräparate und medizinisch-technische Geräte.

 

 

Besuch in der TBC-Klinik

 

Bei unserem Besuch in der TBC-Klinik werden wir von der Oberärztin Natascha durch die Stationen geführt. Was wir hier in den Zimmern sehen, hören und riechen bringt uns physisch und psychisch an unsere Grenzen. Schließlich landen wir auf der Intensivstation. Mit Schläuchen im Brustkorb (damit der Eiter abfließt) liegen hier junge, unheilbar kranke Menschen. Auf die Betten zeigend, sagt einer der Männer: "Die halbe Klinik möchte hierher auf die Intensivstation, einfach der Betten wegen."

Diese Betten hatten wir von einem Freiburger Krankenhaus gespendet bekommen.

Dr. Natascha erklärt uns: "Was die TBC betrifft, rangiert die Ukraine im Vergleich mit anderen Ländern ganz oben."

 

Und in diese Klinik, in der auch HIV-infizierte Kinder sind, erhielten wir ein schönes Zimmer und konnten darin eine gut ausgestattete christliche Bücherei einrichten.

 

 

 

 

 

 

<< zurück